Was mit Medien. Medienmagazin.

Das Audiomagazin mit Text und Bild.

Lisa Oberndorfer, was steckt hinter dem Telegram-Messenger?

Es geht in dieser Woche um den Telegram Messenger. Immer wieder taucht er in den Schlagzeilen auf, nicht nur positiv. Zuletzt als Schlagersänger Michael Wendler seinen eigenen (Verschwörungs-)-Kanal startete und so den Club von Attila Hildmann, Xavier Naidoo beitrat – sie versorgen ihre Mitleser in ihren Kanälen bzw. Gruppen auf Telegram mit ihren Botschaften. Der Wendler feierte sich jetzt für 100.000 Mitglieder in seiner Gruppe.

Was aber steckt hinter diesem Messenger? Einige Medien und Einrichtungen sind auf Telegram aktiv. Drittanbieter können eigene Bots für Telegram produzieren. Was sind da die Möglichkeiten? Das klären wir in dieser Folge mit der Wiener Tech-Journalistin Lisa Oberndorfer.

“Was mit Medien” wird ermöglicht durch seine Supporter. Für schon 5 Euro im Monat kannst du Supporter*in werden und machst nicht nur diesen Podcast möglich, sondern erhaltet auch Zugriff auf die komplette Episode – im Web und in eurer Podcast-App.

Im Bonus-Teil hört ihr:
– Diskussion um Messenger und Medien
– Ein kleiner Exkurs zu Star Trek und der neuen Discovery-Staffel
– Eine Diskussion über die Corona-Warn-App.
– Eine Einladung auf die Medientage München.

Julius van de Laar, wie ticken Medien im US-Präsidentschaftswahlkampf?

Er war der einzige Deutsche, der fest angestellt Obama in dessen beiden Wahlkämpfen unterstützt hat. In dieser Episode ist der politische Strategieberater Julius van de Laar zu Gast bei “Was mit Medien” und nimmt eine Standortbestimmung der Beziehung zwischen Medien und Politik während des aktuellen US-Präsidentschaftswahlkampfes vor.

“Wir erleben gerade ein House of Cards auf Steroide”, sagt van der Laar, empfiehlt Medienschaffenden aber dennoch weniger Lärm, dafür mehr Analyse. Seine Beobachtungen und Anregungen hört ihr im Gespräch mit Daniel Fiene und Herrn Pähler.

Links aus dem Podcast:
– Die Correctiv-Recherche zu Instagram: Kein Filter für Rechts — wie die rechte Szene Instagram benutzt, um junge Menschen zu rekrutieren
– Die neue ARD-ZDF-Onlinestudie

Möglich gemacht wird der Podcast von euch: Werdet Supporter von “Was mit Medien” und erhaltet auch Zugriff auf den Bonus-Teil des Podcasts. Mit 5 Euro im Monat seid ihr schon dabei.

Im Bonus-Teil hört ihr:
– Tipps für die Berichterstattung über Studien
– Eine Diskussion über die Themengewichtung zum Tag der deutschen Einheit.
– Gedanken über Wendlers Abschied von Kaufland & RTL und seine Zuwendung zu Verschwörungsmythen und Telegram.

Michaël Jarjour, was macht gute Newsletter aus?

Eigentlich sind Newsletter so alt wie das Internet, doch sie erleben eine Renaissance. Vorbei sind die Zeiten, in denen einfache Linkschleudern funktionierten. Viele Leser*innen lieben Newsletter mit einer persönlichen Ansprechhaltung. Medienhäuser starten Zielgruppen-Newsletter, Journalisten machen sich mit eigenen Newsletter-Formaten selbstständig.

Doch was macht gute Newsletter aus? Wann sind sie erfolgreich? Und welche Fehler sollte man vermeiden? Das beantwortet Michaël Jarjour vom niederländischen Start-up Revue in dieser Ausgabe von unserem Podcast.

Zwei Linktipps:
This Week in Newsletter ist ein wöchentlicher Newsletter vom Revue-Team über Newsletter.
Seit 2016 verschicken wir über die Plattform auch unseren eigenen Newsletter. Dieser erscheint immer am Sonntag, seid ihr schon dabei?

Die komlpette Episode inklusive Retrospektive gibt es für alle Supporter*innen in der “Was mit Medien”-Community, die diesen Podcast möglich machen. Werdet Entdecker*in, Visionär*in oder Disurptor*in von “Was mit Medien” und erhaltet Zugriff auf die kompletten Folen.

Extra-Episode: Wie es im Oktober weitergeht

Daniel, Dennis und Herr Pähler machen zwei Tage vor Monatsende einen ersten Kassensturz: Was ist bei unserer September-Kampagne herumgekommen und was ändert sich ab Oktober für unseren Podcast nach dem Radio-Aus? Wir verraten es euch in dieser kurzen Extra-Episode.

Wenn auch dir die Zukunft von “Was mit Medien” am Herzen liegt, werde Entdecker*in, Visionär*in oder Disruptor*in von “Was mit Medien” — schon für 5 Euro im Monat. Hier kannst du mitmachen.
Wenn auch dir die Zukunft von “Was mit Medien” am Herzen liegt, werde Entdecker*in, Visionär*in oder Disruptor*in von “Was mit Medien” — schon für 5 Euro im Monat. Hier kannst du mitmachen.

Christian Wellbrock und Christopher Buschow, wie kann deutscher Journalismus innovativer werden?

Wie gelingt Innovation in der deutschen Medienlandschaft und wer soll sie bezahlen? Darüber diskutieren wir in dieser Ausgabe von “Was mit Medien” mit Christopher Buschow, Juniorprofessor für Organisation und vernetzte Medien im Fachbereich Medienmanagement an der Bauhaus-Universität Weimar, und Christian Wellbrock, Professor für Medien- und Technologiemanagement an der Uni Köln.

Dabei werfen wir einen Blick auf das Ökosystem für Medienwandelgestalter*innen: Die beiden Wissenschaftler haben in einem Gutachten eine Bestandsaufnahme über die Innovationslandschaft des Journalismus in Deutschland erstellt. Sie geben konkrete Empfehlungen, wie Innovation gefördert werden kann. Das komplette Gutachten und die Handlungsempfehlungen könnt ihr bei der Landesanstalt für Meden NRW herunterladen.

In dem Gespräch geht es um ein Spotify für Journalismus, ein digitales Presse-Grosso und viele Gründe, warum Innovation in der Medienlandschaft bisher ausgebremst wird: Publisher investieren lieber in digitale Neugeschäfte abseits des Journalismus, es gibt noch keine flächendeckende Förderung von Medien-Neugründungen, es mangelt an Wissenstransfer, bestehende Redaktionen sind nicht divers genug und der Nachwuchs fehlt, weil die Jobperspektiven immer prekärer werden. Darüberhinaus stellen die Forscher einen großen Mangel an Kooperationsbereitschaft innerhalb der Medienbranche fest. Auf der anderen Seite entsteht derzeit eine Creators Economy, die für Innovation sorgen kann. Über diese Aspekte diskutieren wir in dieser Episode. Aber keine Sorge, es wird nicht zu deprimierend: Wellbrock und Buschow geben Tipps, wie das Ökosystem gestärkt werden kann.

Unterstützt “Was mit Medien”: Die letzte Woche unserer Zukunfts-Kampagne läuft. Bis Ende September möchten wir nach unserem Radio-Aus die Startfinanzierung für unseren Podcast auf die Beine stellen. Werdet Entdecker*in, Visionär*in oder Disurptor*in in unserer Community und sichert die Zukunft von unserem Podcast.

Tommy Krappweis, was bedeutet der Audioboom für Hörspiele?

Er ist bekannt geworden mit RTL Samstag Nacht. Er war und ist Bernd das Brot. Und er ist einer der größten Hörspielmacher in Deutschland: Tommy Krappweis ist zu Gast bei Was mit Medien – und spricht mit Dennis Horn und Herrn Pähler darüber, was der Audioboom und die Zeiten großer Streamingportale für die Hörspielbranche bedeuten.

Unterstützt die Zukunft von Was mit Medien: Werdet Entdecker*in, Visionär*in und Disruptor*in in unserer Community https://steadyhq.com/de/wasmitmedien

Tommy Krappweis ist vielen Menschen vor allem als Fernsehmacher bekannt – und tatsächlich produziert er mit seiner Firma bumm film nach wie vor neue Folgen von “Bernd das Brot” für den Kika, aber auch Formate für andere Sender. In den vergangenen Jahren hat sich das Kerngeschäft für bumm film aber verändert – und besteht jetzt vor allem aus Hörspielen.

Zu den Kunden von bumm film gehören unter anderem neue Audioportale wie Audible von Amazon oder FYEO von ProSieben, die zurzeit nicht nur massiv in Podcasts investieren, sondern auch in ganz neue Hörspielreihen. Für Tommy Krappweis war das in Zeiten der Corona-Pandemie die Rettung – denn die Hörspielproduktion hat unter den Kontaktbeschränkungen nicht so gelitten wie die Fernsehproduktion.

In dieser Ausgabe von Was mit Medien sprechen wir mit Tommy Krappweis darüber, was Audioboom und Streamingportale für die Hörspiele selbst bedeutet. Wie sehr stehen die Hörspiele im Schatten der großen Podcasts? Wie verändern sich Strategie und Inhalt von Hörspielen, um der neuen, digitalen Umgebung gerecht zu werden? Welche Chancen stecken im Hörspielmarkt – der eine Nische ist, vom Audioboom aber auch profitieren könnte?

Foto von Tommy Krappweis von Gary Busch.

Karsten Schwanke, wie können Medien besser über das Klima berichten?


Die TAZ will künftig von der Klimakrise, statt vom Klimawandel schreiben und schließt sich T-Online und dem Guardian an. Eine Initiative fordert die Sendung “Klima vor Acht” im Ersten. Die Journalistin Sara Schurmann hat einen offenen Brief verfasst, in dem sie Journalist*innen aufruft, die Klimakrise in ihrem ganzen Ausmaß anzuerkennen (Veröffentlicht bei Übermedien).

Wie können Medien tatsächlich besser über das Klima berichten? Darüber reden wir in dieser Ausgabe mit Karsten Schwanke, Wetter-Moderator für die ARD. Sein Appell: “Es ist wichtig dass wir nach und auch schon jetzt während der Corona-Krise das Thema Klimawandel nicht aus den Augen verlieren. Ich finde die Diskussion, die es zur Zeit um mehr Klima-Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Medien gibt, sehr wichtig.”

Außerdem: Nils Meyer-Ohlendorf vom Ecologic Institute bewertet den Unterschied zwischen den Begriffen Klimakrise und Klimawandel. “Was mit Medien”-Communitymitglied Larissa Gumgowski berichtet über ihre Forschung zur Bildauswahl von deutschen und US-Medien zum Klimawandel auf Instagram.

Unterstützt “Was mit Medien”: Bis Ende des Monats möchten wir nach unserem Radio-Aus eine Startfinanzierung auf die Beine stellen, die uns den weiteren Betrieb des Podcasts ermöglicht. Werdet Entdecker*in, Visionär*in oder Disruptor*in und erhaltet Bonus-Inhalte.

Marie und Maren, wie funktioniert Lokaljournalismus auf Instagram?

Nachhaltigkeit, Landliebe und Reisen mit einem Bulli — diese Themen sind nicht nur auf Instagram angesagt, Maren Könemann und Marie Ludwig von der Rheinischen Post haben daraus ein Lokaljournalismusprojekt auf Instagram entwickelt. Acht Wochen sind sie mit ihrem Elektrobulli “Rheiner” auf Tour gewesen und haben dabei Lokaljournalismus auf Instagram gemacht. Ein Jahr hat die Planung der Tour gedauert. Jetzt sind die beiden Journalistinnen zurück und was sie gelernt haben, berichten sie bei ihrem Besuch bei Daniel Fiene und Herr Pähler. Einen Eindruck gibt es in den Highlights auf Instagram.

Im Aufzug mit Herrn Pähler: Marcel Heise stellt A-Z Das Deutschlandmagazin vor. In 26 Ausgaben will das Team junger Journalist*innen sich mit dem Printmagazin jeder Facette unserer Gesellschaft nähern. In der ersten Ausgabe “A” geht es u.A. um einen Aldi-Parkplatz, Autobahn, Antisemitismus oder Abendbrot. Damit diese quartalsweise Deutschlandreise möglich wird, gibt es jetzt eine Crowdfunding-Kampagne: https://www.startnext.com/a-z.

Bis Ende September läuft noch unsere Zukunfts-Kampagne: Nur wenn wir unsere Startfinanzierung bis Ende des Monats erreichen, können wir es uns leisten ohne Radiosendeplatz “Was mit Medien” weiter als Podcast zu produzieren. Hier findet ihr den aktuellen Stand der Kampagne und könnt auch unterstützen: https://steadyhq.com/de/wasmitmedien

Extra-Episode: Gib “Was mit Medien” eine Zukunft — unser Ziel im September

Wie sieht die Zukunft vom “Was mit Medien”-Podcast aus? Das habt ihr in der Hand! Wir möchten gerne weiterhin für euch und mit euch podcasten. Aber das müssen wir uns auch leisten können. Wenn wir bis zum Ende des Monats eine Startfinanzierung von monatlich 500 Euro erreichen, kann es weitergehen.

In dieser Sonderfolge erklären wir kurz die Hintergründe zur Kampagne und welches große Ziel wir für “Was mit Medien” haben, um allen aktiven Gestalter*innen des Medienwandels eine Heimat zu bieten.

Alle Infos zu unserer Kampagne und hier könnt ihr mitmachen: https://steadyhq.com/de/wasmitmedien